Biografie

THOMAS ARZT, geboren 1983 in Schlierbach, Oberösterreich. Studierte Drehbuch in München und Theaterwissenschaft in Wien. Jobbte als Sozialarbeiter und Sprachlehrer. Schrieb erste szenische Texte für und mit Kindern und Jugendlichen. Entwarf 2008 sein erstes Theaterstück «Grillenparz» im Rahmen des Schreibprogramms «stück/für/stück» am Schauspielhaus Wien. 2011 wurde das viel beachtete Debüt dort uraufgeführt. Seither entstanden zahlreiche Arbeiten für Theater im deutschsprachigen Raum. Seine Stücke wurden in mehrere Sprachen übersetzt und auf Festivals in New York, Buenos Aires und Kiew gezeigt. Daneben verfasste er Hörspiele und politische Essays, u.a. im Kollektiv «Nazis & Goldmund». 2021 erscheint sein erster Roman «Die Gegenstimme». Thomas Arzt lebt mit seiner Frau und seinen beiden Töchtern in Wien.

(c) Joseph Krpelan, Pressefotos hier downloaden

Stipendien und Preise

Hans-Gratzer-Stipendium 2008 / Stipendium der Literar-Mechana 2009 / Dramatiker*innen Stipendium des BMUKK 2009 / Wiener Dramatik Stipendium 2010 / Thomas Bernhard Stipendium 2011 / Autor*innenpreis des Heidelberger Stückemarkts 2012 / Ute Nyssen & Jürgen Bansemer Dramatiker*innen Preis 2013 / Adalbert Stifter Stipendium 2013 / Wiener Dramatik Stipendium 2015 / Dramatiker*innen Stipendium des BMUKK 2015 / Oö. Kunstpreis für mutige Literatur 2020

Workshops, Residences und Festivals

Teilnahme am Schreibprogramm «stück/für/stück», Schauspielhaus Wien 2008 / Teilnahme am «Stückemarkt beim Berliner Theatertreffen» 2010 / Arbeiten als «Hausautor» am Schauspielhaus Wien 2010/11 / Teilnahme am Theaterfestival «kaltstart», Hamburg 2011 / Einladung zum Theaterfestival «zeitgeist» mit szenischen Lesungen in Washington und New York, USA 2011 / Arbeiten als «Thomas-Bernhard-Stipendiat» am Landestheater Linz 2011/12 / Teilnahme am «Heidelberger Stückemarkt» 2012 / Einladung ins New Yorker Kunst- und Kulturzentrum «hotINK at the Lark», USA 2014 / Einladung zum «Festival Internacional de Dramaturgia», Buenos Aires 2016 / Einladung ins «Banff Center» für Künstler*innen und Kulturschaffende, Kanada 2017 / Einladung ins «Austrian Cultural Forum», New York 2017 / Einladung nach Kiew zum Kulturjahr Österreich-Ukraine 2019


Bibliografie

Theater

Kreisky – wer sonst? Textbeiträge zur Theaterserie, Schauspielhaus Wien, Jänner 2011 (Regie: Alexander Charim, Rudi Frey) // Grillenparz. Schauspielhaus Wien, April 2011 (Regie: Nora Schlocker); abgedruckt in Theater heute 6/2011 // Schubert. Eine Winterwanderung. Textbeiträge zur Theaterserie, Schauspielhaus Wien, Jänner 2012 (Regie: Carina Riedl, Rudi Frey) // Herzschlagfinale. Mini-Drama, Kabinetttheater, Juli 2012 (Regie: Julia Reichert) // Córdoba Karaoke. Performance zusammen mit dem Ensemble Nachtspiel, Roter Krebs Linz, November 2012 (Regie: Henri Hüster) // Die Glückspilger. Bearbeitung nach Paul Claudels «Der Seidene Schuh», Schauspielhaus Wien, Oktober 2012 (Regie: Gernot Grünewald) // Mauthausen. Textbeitrag zum Projekt «Land der Lämmer», Landestheater Linz, März 2013 (Regie: Gerhard Willert) // Alpenvorland. Landestheater Linz, April 2013 (Regie: Ingo Putz) // Meine Jugend, eine Armut. Textbeitrag zum Projekt «Unruhe der Form», Wiener Festwochen, Mai 2013 (Regie: Karl Baratta) // In den Westen. Nationaltheater Mannheim, November 2013 (Regie: Cilli Drexel) // Johnny Breitwieser. Schauspielhaus Wien, November 2014 (Regie: Alexander Charim) // Vorsprechen für die Zukunft. Textbeitrag zum Projekt «Volkstheater!», Volkstheater Wien, Juni 2015 (Regie: Michael Schachermaier) // Die Gegenwart Stille. Textbeitrag zum Projekt «Grenzgänge», Schauspielhaus Graz, September 2015 (Regie: Jérôme Junod); abgedruckt in Theater der Zeit 9/2015 // Totes Gebirge. Theater in der Josefstadt, Jänner 2016 (Regie: Stephanie Mohr) // Werther lieben. Theater Phönix, Mai 2016 (Regie: Johannes Maile) // Der nackte Felsen. Pfalztheater Kaiserslautern in Kooperation mit den Ruhrfestspielen Recklinghausen, Juni 2016 (Regie: Harald Demmer) // Wandern. Ein Stimmengeflecht. Textbeitrag zum Projekt «Lenz», Theater St. Gallen, Juni 2016 (Regie: Tim Kramer) // Die Neigung des Peter Rosegger. Schauspielhaus Graz, September 2016 (Regie: Nina Gühlstorff) // Das abgebrochene Drama. Kabinetttheater Wien, November 2016 (Regie: Julia Reichert) // Schwarzes Loch Aleppo. Textbeitrag zum Projekt «Badluck Aleppo», Theater Nestroyhof Hamakom, Februar 2017 // Die Anschläge von nächster Woche. Theater Heidelberg, Februar 2018 (Regie: Brit Bartkowiak) // Die Österreicherinnen. Tiroler Landestheater, Jänner 2019 (Regie: Felix Hafner) // Die Verunsicherung. Vorarlberger Landestheater, März 2019 (Regie: Patricia Benecke) // Die Verteidigung von Molln. Theatergruppe frei-wild, Nationalparkzentrum Molln, Juni 2019 (Regie: Franz Strasser) // Else (ohne Fräulein). Theater Phönix, Juni 2019 (Regie: Florian Pilz) // Und morgen streiken die Wale. Pfalztheater Kaiserslautern, November 2019 (Regie: Michael Kamp) // Hollenstein, ein Heimatbild. Vorarlberger Landestheater, März 2020 (Regie: Tobias Wellemeyer) // Ikarus. Opernlibretto. Textbeitrag zum Zyklus «Die Verbesserung der Welt», Sirene Operntheater, November 2020 (Musik: Dieter Kaufmann, Regie: Jury Everhartz)

Hörspiele

Käfergräber. ORF, Jänner 2013 (Regie: Andreas Jungwirth) // Grabrede an William Shakespeare. Monolog. Beitrag zur Sendung «Dead Man Talking». BR, April 2016 (Redaktion: Christoph Leibold) // Ich und Sellner. Erzählung. Beitrag zur Sendung «Was tun? Oder was wissen die Dichter mehr?» BR, September 2017 (Redaktion: Thomas Kretschmer) // Also Poesie gegen Rechts oder was?, Kollektivtext von «Nazis & Goldmund» für das BR-Nachtstudio, BR 2017 (Martin Zeyn) // Laute Nächte. ORF, September 2020 (Regie: Andreas Jungwirth)

Roman

Die Gegenstimme. Residenz 2021

Weitere Publikationen

Hausautorenkolumne für das Schauspielhaus Wien, Spielzeit 2010/2011 // Fünfviertelkolumne für das Landestheater Linz, Spielzeiten 2011/2012 sowie 2012/2013 // Erlkönig im Kinderheim. Gedicht. In: KOLIK 54/2012 // Mein I Am From Austria. Erzählung. In: KOLIK 56/2012 // Mein reaktionärer Sparefroh. Erzählung. In: KOLIK 58/2013 // Meine Jugend eine Armut. Monolog. In: KOLIK 62/2013 // Mein Lumpazi im Wespennest. Erzählung. In: Programmheft zur Produktion «Lumpazivagabundus», Salzburger Festspiele 2013 // Meine österreichische Landschaft. Erzählung. In: 99, Edition Neues Forum Literatur 101/2014 // Heimat. Gedichte im Dialekt. In: KOLIK 63/2014 // 10 Gedichte. In: LICHTUNGEN 139/2014 // Und immer noch. Monolog. In: FACETTEN 2015, Literarisches Jahrbuch der Stadt Linz // Schreiben zwischen Sandgasse, Promenade und Rotem Krebs. Erzählung. In: Wege entstehen dadurch, dass man sie geht. Landestheater Linz 2006 bis 2016. Theater der Zeit, 2015 // Zehn Versuche über Heimat zu sprechen. Essay. In: DIE FURCHE 9/2016. // Da grübazaaa. Gedicht. In: Franz Grillparzer. Ein Klassiker der Gegenwart. Zsolnay, 2016. // Schwarzes Loch Aleppo. Erzählung. In: Programmheft zur Produktion «Beben», Burgtheater Wien 2018. // Faschismus. Ein Fragment. Gedicht. In: LICHTUNGEN 4/2019 // Archiv der Zeitgenossenschaft. Essay. In: Der Schauspielführer. Lexikon der deutschsprachigen und internationalen Dramatik, 23/2019 // Reichtum nicht gefunden (182mal Leistung). Essay. In: Komik und Subversion. Ideologiekritische Strategien. Hg. v. Pia Janke u. Christian Schenkermayr, Praesens 2020 (DISKURSE.KONTEXTE.IMPULSE. Publikationen des Elfriede Jelinek-Forschungszentrums 20)


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